Heute schreibe ich in den BusinessCoach-News mal etwas über meine Website Citylicious, die letzte Woche online gegangen ist.

Bei der Entwicklung und Umsetzung dieser Idee bin ich wahrscheinlich durch alle Phasen gegangen, die so ein Projekt mit sich bringt. Ein Einfall, eine Idee, Feedback zur Idee, erste Skizzen, große Euphorie,  detaillierte Projektplanungen, Kostenplanung, Ernüchterung, alles dauert länger als geplant, durchhalten, begeistert sein bei den ersten Ergebnissen, weiter durchhalten, den letzten Feinschliff machen, kurz vorm Ziel sein, doch noch an ein paar Details arbeiten, und dann….. endlich online gehen!

Die Idee

Die Idee zu Citylicious entstand während eines Urlaubs. Während dieses Urlaubs gab es nämlich unter anderem ein paar Tage in einem Bed & Breakfast Place, der im Internet wirklich einladend aussah. So sehr hatte ich mich gefreut! Ein paar Tage entspannen in persönlicher Atmosphäre. Und dann war die Enttäuschung groß… zusammengewürfelte Einrichtung, mageres Frühstück, irgendwie lieblos…
Aber ich weiß es genau, es gibt sie, diese charmanten, liebevoll und sehr persönlich geführten kleinen Orte, die eher wie kleine Boutique-Hotels sind. Nur wo findet man sie? Wo findet man überhaut die besonderen und sehenswerten Orte einer Stadt? Die Cafés, Restaurants, Läden, Hotels und Plätze mit Charakter?

Das Konzept

Also fing ich an, schöne Orte, die mir über den Weg laufen, zu sammeln. Nicht nur Hotels, sondern auch Cafés, Restaurants, Läden, Galerien, Plätze. Alles was einen bleibenden Eindruck hinterlässt, weil es eben irgendwie besonders und nicht so glattgebürstet ist. Oft kann man ja gar nicht genau erklären, warum die Atmosphäre an manchen Orten so besonders ist. Manchmal sind es die Farben, die verwinkelten Räume, die Einrichtung, kleine nette Details, lustige Überraschungsmomente , der selbstgebackene Kuchen, die Lebensfreude, die in der Luft liegt, die Gespräche mit den Menschen, die diese besonderen Orte geschaffen haben. Meist sind es vor allem die Menschen dahinter.

Die Umsetzung

Das war die Idee. Eine Idee muss ja aber auch noch zum Leben erweckt werden. Und da beginnt die eigentliche Arbeit. Was genau möchte ich darstellen? Worum geht es auf der Website? Was ist also, in Marketingsprache, der USP, der für die User sofort klar wird? Ich habe erste Layouts gescribbelt, Fotos gemacht und Texte geschrieben, um der Idee ein Gesicht zu geben.
Wie entsteht aus diesen Entwürfen dann eine Website? Hier kamen die internetwarriors ins Spiel. In Meetings, Telefonaten und Mails reifte die Idee für ein Layout und ein Content Management System. Jetzt war der Programmierer am Zug und ich musste erstmal warten. Der Moment, in dem man sich das Layout zum ersten Mal auf dem Bildschirm anschaut, ist unglaublich spannend. Wird es genau so sein, wie ich es mir vorgestellt habe? Und es war genau, wie ich es mir vorgestellt hatte. Dann ist man aber noch lange nicht fertig! In vielen weiteren Gesprächen haben wir an Farben, Schriften, Bildergalerien, Empfehlungsboxen, Social-Media-Einbindungen, etc. gearbeitet.

Parallel hatte ich Analysen und Berechnungen zu Reichweitenentwicklung , Traffic und Monetarisierungsmöglichkeiten gemacht. Wer ist die Zielgruppe? Wie kommen die User auf die Seite? Und wie viele werden es sein? Das mit dem Online-Traffic ist ja oft keine ganz leichte Sache. Diese Überlegungen wollte ich aber zunächst nicht allzu sehr in den Vordergrund stellen, denn vor allem geht es mir ja um die Inhalte, um das Entdecken neuer und besonderer Orte und die Begegnungen mit den Menschen dahinter. Und wenn diese Idee auch anderen gefällt, ist das auch gut für die Reichweite.

Die fertige Website

So entstand in den letzten Monaten also Citylicious. Citylicous ist meistens in Berlin unterwegs und entdeckt die schönsten Seiten dieser lebhaften Stadt. Und von Zeit zu Zeit auch in anderen Städten: in der Rubrik Travelicious gibt es Fundstücke aus Deutschland und weltweit.

Vier Rubriken gibt es zum Start auf Citylicious:

  1. Delicious: essen, trinken, genießen. Plätze, die gutes Essen haben und auch noch das gewisse Extra.
  2. Stylicious: shoppen, entdecken, schöne Dinge finden; von Mode, über Styling, über Einrichtungen bis hin zu Krimskrams.
  3. Sleepylicious: übernachten wo es wirklich schön ist; und man danach am liebsten zu Hause gleich alles umräumen würde.
  4. Travelicious: das Fernrohr zu anderen schönen Plätzen. Weltweit. Es gibt ja nicht nur Berlin.

Hier kann man Fan von Citylicious – Places to love werden: Citylicious auf Facebook

Citylicious ist natürlich immer auf der Suche nach neuen Orten. Wer also besondere Orte entdeckt, ist herzlich eingeladen, sie an redaktion@citylicious.de schicken.