Starke Frauen schaffen es auch so nach oben. Keine Lust auf staatliche Verordnungen: Die Politik diskutiert eine Quotenregelung für Frauen – doch nicht jede weibliche Führungskraft findet das gut. Angelika Gifford, Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland, hält von einer Frauenquote wenig. Sie sagt, dass Frauen mehr Mut haben und ihre Chancen nutzen sollten. Frauenförderung könne man nicht staatlich verordnen, sie müsse in der Unternehmenskultur verankert sein. Süddeutsche Zeitung

Ladies first. Frauen haben heute leichteren Zugang zu Bildung und bessere Aufstiegschancen als noch vor Jahren. An der Spitze von Dax-Unternehmen sind aber nach wie keine Frauen zu finden und in den Chefetagen der 200 größten deutschen Unternehmen liegt der Frauenanteil bei gerade 3%. Börsenzeitung

Pro und Contra Frauenquote. Strukturen aufbrechen oder Bewusstsein ändern? Im März will die Regierung einen Vorschlag für eine Frauenquote vorlegen. Noch aber geht der Streit quer durch die Koalition und auch durch die Medien. Brauchen wir eine gesetzliche Regelung? Ja, sagt Ruth Boekle vom SWR, denn nur so ändert sich die Gesellschaft. Nein, sagt ihre Kollegin Sabine Geipel – ein Gesetz ändert noch kein Bewusstsein. tagesschau.de

Die Paschas bleiben vorerst auf dem Thron. Machen Männer den Weg frei? Natürlich nicht. Tagesspiegel

Frauenquote nach Belieben. Familienministerin Kristina Schröder weiß in der Debatte über die Einführung einer Frauenquote die CSU und die FDP an ihrer Seite. Bundeskanzlerin Merkel hält sich zu dem Thema weiterhin bedeckt. Frankfurter Rundschau

Frauen in Führungsetagen: „Der Weg über die Quote taugt nichts“. Deutschland debattiert – über die Frauenquote. Marie-Christine Ostermann, Vorsitzende des Verbandes „Die Jungen Unternehmer“ und Fielmann-Aufsichtsrätin, ist strikt dagegen. Im Gespräch mit stern.de erklärt sie, worauf es für weibliche Fachkräfte in der Wirtschaft wirklich ankommt. Stern

Beispiel Norwegen: Die Quote ist überfällig, aus vielerlei Gründen. Zum einen ist es eine Frage der Gerechtigkeit. Wenn die Wirtschaft nicht in der Lage ist, für eine gerechte Verteilung von Führungsposten zu sorgen, muss der Staat Druck machen. Zum anderen kann es sich Deutschland schlicht nicht mehr leisten, angesichts der demografischen Entwicklung und des drohenden Fachkräftemangels auf Frauen zu verzichten. Frauen an der Spitze eines Unternehmens motivieren andere Frauen, weil sie beweisen, dass Aufstieg möglich ist. Hannoversche Allgemeine