Durch Technologiewandel und neue Kommunikationsformen verändern sich Strukturen und Hierarchien. Hohe Flexibilität und Kreativität werden zunehmend gefragt sein, eine neue Definition von Arbeit wird sich in der Gesellschaft etablieren. Gab es früher klare Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, Erwerbsleben und Rente, so lösen sich diese scharfen Trennlinien auf. Das Kreativpotenzial verschiebt sich zunehmend auf Selbstständige, kleine und mittelgroße Dienstleister, die wie Schnellboote um die großen industriellen Tanker kreisen. Dort braucht man keine großen Stäbe und Planungsabteilungen, meist reichen Laptop, Internetanschluss, räumliche und geistige Mobilität. Handelsblatt

Die Hippies aus dem Ideenhaus. Für das Projekt Palomar 5 sind in Berlin junge Kreative zusammengekommen. Viele sind Freiberufler, manche kommen aber auch aus Festanstellungen oder sind bereits Unternehmer. Allen gemeinsam ist ein Ziel: Sie wollen die Arbeitswelt revolutionieren. FAZ

Die Meconomy ist die Aufforderung, seine Existenz aktiv zu formen. Ein optimistischer Gegenentwurf zu Krisendepression und Passivitätslehren von Durchtauchen, Aushalten und Abwarten. Sie betrifft den Einzelnen, der seine Karriere stärker selbst in die Hand nehmen möchte. Aber auch den Arbeitgeber, der verstehen möchte, welcher Wandel in den Bedürfnissen hochqualifizierter Arbeitskräfte auf sein Unternehmen zukommt. Viele der Jungen stehen klassischen staatlichen Strukturen reserviert gegenüber und setzen stärker auf Eigeninitiative und Unternehmertum denn auf klassische Karrierewege. Die Karrierebibel

Regierung und Wirtschaft werben für flexiblere Arbeitszeiten.
Das Familienministerium und der DIHK haben eine Kampagne für Teilzeitstellen bis 35 Stunden pro Woche gestartet. Unternehmen können so attraktiver für Mitarbeiter werden, die Arbeitszufriedenheit und Motivation stärken und flexibler auf Schwankungen reagieren. Die Zeit

Downshifting – einen Gang runter schalten. Raus aus dem Hamsterrad von 60-Stunden-Wochen, Reisestress und ständiger Erreichbarkeit. Gerade junge Manager akzeptieren das Dogma „Höher ist besser“ nicht mehr unreflektiert, lehnen Karriere- und Gehaltssprünge zulasten ihres Privatlebens ab oder ziehen einer Führungs- die Fachkarriere vor. Längst hat das Phänomen, das in den USA bereits verbreiteter ist, einen einprägsamen Namen: „Downshifting“ Wirtschaftswoche